Des Hipsters neue Kleider

Foto: Mann lehnt an Geländer und schaut eigentlich auf die Uhr. Uhr wurde durch kleinen Laptop ersetzt.
Der Computer direkt am Körper. Wo geht die Reise hin?
Quelle Originalfoto: pixabay

Der #webmasterfriday dreht sich diese Woche um Wearables. Spätestens seit dem Bekanntwerden von Googles „Wunderbrille“ ist das ein Thema, was mal mehr, mal weniger, aber doch stetig, in den Medien behandelt wird. Handelt es sich bei diesen Accessoires um eine Modeerscheinung oder sind diese ersten Geräte ein zukunftsweisender Trend? Können wir bald beim Joggen bloggen?

Natürlich interessiere ich mich für diese Spielzeuge. Allerdings besitze ich kein Wearable. Ehrlich gesagt, finde ich die aktuellen Geräte auch nicht wirklich erstrebenswert – für mich persönlich zumindest. Ja, die meisten haben ein oder zwei Funktionen, die ich praktisch finde. Aber weder die Technik, noch der (rechtliche) Umgang sind auch nur annähernd ausgereift. Sei es ein Akku, der täglich geladen werden muss, weil das Gleichgewicht aus Stromversorgung und Performance noch nicht stimmt; sei es die rechtliche Debatte wann wie und wo man eine Datenbrille a la Google tragen darf.

Die Smartwatches halte ich generell für Spielzeug. Natürlich kann man damit kleinere Dinge und Prozesse abbilden. Aber sobald man etwas mehr möchte, muss man ja dennoch zum Smartphone oder Tablet greifen. Die Brillenvariante hingegen halte ich für etwas was den Alltag tatsächlich beleben könnte. Man denke beispielsweise an die Terminator-Filme. Die sinnvolle Darstellung von Informationen zu gesehenem kann durchaus hilfreich sein. Ob beim Einkauf oder Museumsbesuch – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Trend oder Modeerscheinung?

Aktuell ist es ganz klar eine Modegeschichte. Die Preisgestaltung beteiligt den Kunden meiner Meinung nach zu sehr an der Weiterentwicklung. Der Nutzen hält sich – wie gesagt – in Grenzen. Aber ich denke, dass die Andeutungen der heutigen Geräte durchaus ein Hinweis auf die Technik von morgen sind. Es wird noch eine Weile dauern bis es zur Normalität wird. Aber prinzipiell wird die Reise in diese Richtung gehen bevor es dann vielleicht mit Implantaten weitergeht. Bis man beim Joggen bloggen kann, wird noch ein wenig Wasser die Spree runter fließen. Aber ich hätte nichts dagegen. :cool:

Wie steht ihr dazu? Ich weiß, dass der ein oder andere geneigte Leser meines Blogs Wearables besitzt. Aber ist es mehr als ein nettes Gimmick? Ich bin für Gegenargumente offen. :-) Schreibt eure Meinung einfach in die Kommentare.

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Comic-Bild Gregor

Über den Autor

Ich bin Fachinformatiker, Berliner und ganz offensichtlich ein verrückter Blogger. Je nachdem überwiegt das ein oder andere.

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4 Kommentare zu „Des Hipsters neue Kleider

  1. Trendweisende Modeerscheinung. Das trifft es wohl.
    Wir machen jetzt den Praxistest. So sehe ich das. Und als „Spielkind“ bin ich da gern dabei. Finde die Uhr eigentlich recht praktisch. Telefon bleibt oft in der Tasche. Zeigt mir das Telefon ja an, ob es jetzt „notwendig“ ist auf eine Nachricht direkt zu antworten. Oder bietet mir die Möglichkeit auch kurz die Antwort zu diktieren, ohne Telefon aus der Tasche zu ziehen. Es ging bisher auch ohne, aber das war beim Handy genauso. Man braucht es nicht, aber man(n) „muss“ es haben.
    Ein praktisches „Spielzeug“ und das coolste: Es zeigt die Uhrzeit an. Auch dafür habe ich immer das Telefon aus der Tasche gezogen. Seit Handy habe ich keine Uhr mehr getragen. Und die hatte ich „früher“ immer am Arm.

  2. Hallo,
    ich bin echt gespannt in wiefern es nur eine Modeerscheinung bleibt, allerdings bei den Preisen einer solchen Brille dürfte man sich nicht wundern wieso sie so schlecht laufen, vielleicht ist auch einfach die Menschheit noch nicht bereit für so einen Trend. Warten wir ab, was auf uns zukommt :)
    Gruß

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