Das 7. Türchen

Eine neue Woche hat begonnen, ein neuer Tag, ein neues Türchen.

Nachdem ich gestern etwas über die Zitronen erzählt habe, geht es heute sozusagen ans Eingemachte. :D

Die siebte Frage stammt von Ingo und klopft sozusagen an die Tür meines Herzens:

Glaubst Du an Monogamie?

Nun, schlicht und ergreifend gesagt: Ja!

Ich denke, dass man für viele Menschen die unterschiedlichsten Dinge empfinden kann. Unsere Emotionen sind da vielfältig -- in positiver wie auch negativer Richtung.

Jedoch bin ich persönlich nicht in der Lage Liebe irgendwie zu splitten oder wie auch immer man das ausdrücken möchte.

Vor ein paar Monaten schrieb ich an anderer Stelle mal etwa folgendes: Ich bin Informatiker. Bei mir gibt es in dieser Hinsicht nur 1 oder 0. -- Auch wenn es in ein Wortspiel gehüllt ist, trifft das auf mich zu.

Es mag Menschen geben, deren Lebens- bzw. Liebesmodell anders aussieht und für sie passt. Das will ich in keiner Weise kritisieren. Jede(r) soll so leben wie es für sie / ihn am besten ist, solange man andere damit nicht einschränkt / verletzt.

Ich für meinen Teil kann und will mich nur auf einen Menschen einlassen -- mit allem was ich bin! :love:

Das hat auch etwas mit meinem Verständnis von einer Beziehung, Nähe und Prioritäten zu tun. Aber danach wurde ja nicht gefragt. ;-)

Da ich hier ein Stück Privatsphäre noch wahren möchte, werde ich nicht so ins Detail gehen, wie ich es bei den Zitrusfrüchten gemacht habe. Aber ich gebe die Frage quasi an Dich weiter. Wie stehst Du zu diesem Thema? Wenn Du möchtest, schreib es doch in die Kommentare und wir schnacken darüber. :-)

Weiterhin einen guten Start in die Woche!

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Comic-Bild Gregor

Über den Autor

Ich bin Fachinformatiker, Berliner und ganz offensichtlich ein verrückter Blogger. Je nachdem überwiegt das ein oder andere.

Wer mehr über mich erfahren möchte, kann dies auf der „Über mich”-Seite tun, das Kontaktformular nutzen oder mich in einem der sozialen Netzwerke aufsuchen:

4 Kommentare zu „Das 7. Türchen

  1. Sehr schön, Buddy, einschließlich Song. Danke. :)

    Monogamie funktioniert wahrscheinlich bei einem echten Volltreffer. Persönlich bin ich inzwischen nur skeptisch, ob dieses Konzept ein Leben lang aufgeht… In manchen Kulturkreisen zählt ein Seitensprung ja fast schon zum guten Ton und wird geduldet. Oder denken wir an Paare, die in den Swinger-Club gehen…

    Selbst wenn es seltsam klingen mag: Ich denke, dass wir tatsächlich mehrere Menschen lieben können. Also auch jenseits einer platonischen Beziehung.

    Wichtig ist und bleibt dabei, wie Du auch selbst schreibst, dass niemand eingeschränkt oder verletzt wird. Daher sind Ehrlichkeit und Offenheit gefragt. Von Anfang an.

    Noch einen schönen Tag für Dich. Und in die Runde.

    Liebe Grüße
    Ingo

    Antworten
    • Hallo Holly!

      Ja, es gibt unterschiedliche Lebensentwürfe. Ich werde da auch niemanden für kritisieren, solange alle Beteiligten mit dem jeweiligen Umgang einverstanden sind.

      Ich für meinen Teil könnte das nicht.

      Aus Erfahrung kann ich Dir allerdings sagen, dass Monogamie sowohl mit als auch ohne Volltreffer funktioniert. Aber welche Bedeutung ein Volltreffer hat, steht eh außer Frage! Denn eins steht für mich fest: Es gibt meiner Meinung nach nur einen Volltreffer! :-)

      LG
      Gregor

  2. Gregor,
    ich persönlich glaube an eine Art „Kurzzeitmonogamie“, oder zeitgeistig formuliert, Lebensabschnitt-Gefährten. Dass Menschen ein Leben lang nur einem Partner treu sind, halte ich für unrealistisch. Für einen Lebensabschnitt einem Partner treu zu bleiben, das halte ich für realistisch und gesund. Dieser Abschnitt kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Jahren anhalten. Wichtig ist, dass Partnerschaft immer auch stärkend für alle Beteiligten wirken sollte. Und sowohl Treue als auch Loyalität stärkt den Selbstwert des Einzelnen, wie auch das Paar als solches.

    Liebe Grüße,
    Ulrike

    Antworten
    • Hallo Ulrike!

      Also die letzten zwei Sätze unterschreibe ich so!

      Ich denke, dass Monogamie nicht meint die Sandkastenliebe zu heiraten und das wars. Dass die Wahrscheinlichkeit, mehr als eine Partnerin / einen Partner im Laufe des Lebens zu haben, relativ hoch ist, steht außer Frage. Jedoch sehe ich das nicht so wie es uns die ach so zivile Berichterstattung weismachen möchte. Viele vermischen Liebesleben und Wegwerfgesellschaft miteinander. Das finde ich abstoßend. Es hat für mich dann auch nichts mit Liebe zu tun. Zudem sollte man auch ganz klar trennen zwischen „verliebt sein“ und Liebe. Das eine ist nur ein vorbeifliegender Hauch dessen was man ergreifen kann oder nicht. Liebe selbst kann daraus wachsen und ist etwas wesentlich größeres.

      Ja, vielleicht sehe ich das alles auch etwas romantisch. Dennoch denke ich, dass ich auch durchaus sachlich über diese Gefühle nachgedacht habe und denke. Aber gut, zur Liebe selbst komme ich zu gegebener Zeit mal separat. Hier soll es ja nur darum gehen, ob ein oder mehr Partner gleichzeitig dem Lebensentwurf entsprechen. :-)

      LG
      Gregor

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