Konzert Plus

Als ich im November von meinem Konzert-Besuch mit dem Wundertypen Ingo berichtete, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, selbst einmal auf der Bühne zu stehen und etwas melodischeres als gesprochenes Wort zum Besten zu geben. :D

Aber wenn Du denkst, Du denkst… ;-)

Flyer zum Konzert der Wundertypen am 28.05.2016 im Spiegelsalon
Flyer zum Konzert am 28.05.2016

Und so kam es, dass sich die Wundertypen meiner annahmen und wir uns gemeinsam (wenn ich mich jetzt zeitlich nicht vertue) sieben Wochen lang auf ein Wochenende vorbereitet haben.

Doch nicht nur wir drei schrägen berliner Vögel hatten uns viel vorgenommen. Auch ein kleines Google’sches Dorf hatte sich getreu dem Motto „Die spinnen, die Berliner!“ zusammengetan und ist größtenteils extra angereist.

Ich nehme ja ungerne das Wort Druck in den Mund, aber… :D

Es begann mit einer fixen Idee

Wie so viele schönen Dinge begann das Ganze mit einer (wunder)typischen Gedankenspielerei.

Ingo sagte, dass er sich bei einem konkreten Song der Wundertypen meine Stimme sehr gut vorstellen könnte und machte mir wie einst der „Chor Leone“ ein Angebot, dass ich nicht ablehnen konnte. :D

Gesagt, getan!

Einmal die Woche wurde gemeinsam geprobt. An den übrigen Tagen beschäftigte ich mich mit den Mitschnitten aus den Proben.

So haben in dieser Zeit sowohl die Wundertypen als auch meine Nachbarn eine Engelsgeduld bewiesen. :-)

Mit näher rückendem Konzert-Termin bildete sich über Google+ irgendwie eine Schar positiv verrückter Menschen, die beschlossen an eben jenem Wochenende die Hauptstadt und natürlich auch das Event zu besuchen.

Ich muss gestehen, dass die Organisation dieses Besuchs ziemlich an mir vorbei gegangen ist, weil ich einfach zu beschäftigt war.

Aber ich freue mich immer noch wie ein Schneekönig über die Besucher -- auch und schon besonders die, die ich selbst zum Besuch bewegen konnte!

Der Abend davor

Ein Gruppenfoto am Tisch
Der Vorabend

Am Freitag vor dem Konzert haben wir die General-Probe verkürzt und uns mit der angereisten Meute zu einem netten Abend getroffen.

Detailliert werde ich ganz sicher nicht davon berichten. -- Aber wir hatten Spaß wie man sieht! :D

Eine tolle Gelegenheit bereits bekannte Gesichter wiederzusehen und neue abseits der digitalen Welt kennen zu lernen!

Zwischen Aufbau und Aufregung

Tja, am Samstag war dann Schluss mit Lustig. Es wurde ernst. ;-)

Mit jeder Menge Gepäck erreichte ich um 16 Uhr den Spiegelsalon.

An der Stelle muss ich mal ganz deutlich sagen, dass ich die Location echt mag!

Der natürliche Hall sorgt für eine wirklich schöne Akustik! :love:

Warum so viel Gepäck?

Nun, wir hatten uns wie gesagt eine Menge vorgenommen:

Das lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen.

Zum Einen wollten wir das gesamte Konzert in Bild und Ton aufzeichnen. -- Dazu ist fraglos auch im Amateur-Bereich das eine oder andere Stück Technik notwendig.

Des Weiteren hatten wir uns so einiges mehr ausgedacht auf die Bühne zu bringen als die reine Musik.

Dafür waren verschiedene Requisiten von Nöten.

Die weiteren Stunden bis zum zu 20 Uhr geplanten Beginn verbrachten wir mit einem Mix aus Entspannung auf einer sonnigen Bank, Technik-Aufbau / -Tests, Übungen und noch ein paar … nicht weiter erwähnenswerten Dingen. ;-)

Foto von den Wundertypen beim Rätselraten um die Platzierung der Sitzplätze
Organisation ist alles!

Unter anderem musste -- entschuldige bitte das Wortspiel -- ein Stuhlproblem gelöst werden. :D

Aber es sind eben doch Wundertypen! Und so fanden wir eine kamera-, bühnen- und ergonomisch taugliche Variante. :-)

Licht aus, Spot an!

Ich muss zugeben, das „akademische Viertel“ haben wir mit dem kaum merklich verspäteten Beginn nur ganz geringfügig als dehnbaren Begriff definiert. ;-)

Aber das hatte was für sich: So waren alle Beteiligten gleichermaßen unruhig.

Es wurde ein positiv kurioser Abend.

Jeder, der schon einmal ein Konzert der Wundertypen besucht hat, war -- denke ich -- doch ein wenig überrascht davon, was da so alles rund um die Bühne passierte.

Foto während des Auftritts. Ich im Arztkittel, die Wundertypen offensichtlich hilfebedürftig.
Keine Anstalten!

Und wir hatten einen riesen Spaß an einem Mix aus -- wie sie selbst so schön sagen / singen -- hausgemachter Musik, Comedy und Improvisationstheater. :D

Was ich nun allerdings mit den beiden Patienten genau angestellt habe, bleibt zunächst ein heiteres Geheimnis zwischen uns und unserem Publikum.

Es sind unheimlich schöne Lieder mit textlichem Tiefgang, die ich mit meinen Freunden singen durfte!

Auch an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei den beiden für diese Möglichkeit bedanken!

Ich möchte mich auch bei Broti und Kerstin nicht nur für das fleißige Fotografieren, sondern auch das zur Verfügung stellen der Ergebnisse bedanken!

Doch das absolut Beste war unser grandioses Publikum.

Ein Foto vom Publikum
Unser liebes Publikum!

Ihr habt uns mit Geständnissen zu Ausdruckstanz, offenherziger Aufmerksamkeit und äußerst geräuschvollen Handzeichen durch diesen Abend getragen!

Ein nicht unerheblicher Teil ist viele Kilometer angereist; manche haben für uns auf ihren Fußball-Abend verzichtet -- das ist definitiv nicht selbstverständlich!

Vielen lieben Dank dafür!

Es war ein wirklich sehr, sehr schöner Abend, der mit einem gemeinsamen für den Spiegelsalon typischen Suppenschmaus anschließend abgerundet wurde.

Ein Teil saß noch bis in den frühen Morgen zusammen und löste sich dann in zwei Fahrgemeinschaften auf. :-)

Komm ich jetzt ins Fernsehen?

Ich hatte es ja schon erwähnt: Wir haben das gesamte Event versucht einzufangen.

Nun, was soll ich sagen?

Es ist uns auch gelungen! :D

Foto vom Videoschnitt des Materials vom Konzert
Da entsteht was!

Allerdings liegt da noch ein ganzes Stück Arbeit vor mir / uns bis das Werk in eine ordentliche Form gebracht ist.

Aber wenn ich mir das Rohmaterial so angucke und -höre, kannst Du Dich definitiv darauf freuen im Nachgang (nochmal) daran teilhaben zu können!

Im Laufe der Zeit wird es sicherlich auch die ein oder andere Kostprobe geben. ;-)

Ein kleines Schlusswort

Was bleibt, ist nicht nur die Erinnerung, die Gedanken und das ganzheitliche Erlebnis dieses Wochenendes und der Wochen zuvor.

Es sind die Dinge, die verbinden!

Social Media hat in vielerlei Hinsicht zu diesem Abend beigetragen.

Nicht nur die lieben angereisten Plusser.

Auch die Wundertypen und ich haben uns letztlich auf Umwegen über Social Media kennengelernt.

Doch egal welcher Weg jeden an diesem Abend in den Spiegelsalon geführt hat, was auch immer vorher schon einte -- an diesem Abend war es trotz all dem Beiwerk und Umständen die Musik!

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Comic-Bild Gregor

Über den Autor

Ich bin Fachinformatiker, Berliner und ganz offensichtlich ein verrückter Blogger. Je nachdem überwiegt das ein oder andere.

Wer mehr über mich erfahren möchte, kann dies auf der „Über mich”-Seite tun, das Kontaktformular nutzen oder mich in einem der sozialen Netzwerke aufsuchen:

4 Kommentare zu „Konzert Plus

  1. Spannend klingt es … freue mich drauf etwas von eurer gemeinsamen Musik zu hören und natürlich auch das Drumrum zu sehen.
    Schöner Beitrag, gefällt mir Gregor.
    LG Ede

    Antworten

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