[Türchen 18] – Das Leben ist kein Tofu-Schnitzel

Türchen 18 und es ist bereits der vierte Advent.

Vielleicht ist es Dir schon aufgefallen:

Fragen mit in meinen Augen schweren Themen habe ich auf die Sonntage gelegt.

Die heutige Frage stammt von Ingo und lautet wie folgt:

„Hattest Du schon eine schwere Zeit? Wie bist Du da durchgekommen? Was hat Dich über Wasser gehalten?“

Schwere Zeiten?

Nun, ich denke, dass kein Leben – unabhängig von seinem Verlauf – ein leichtes ist.

Jeder Mensch hat im Laufe der Zeit Hürden zu nehmen und seinen Weg zu finden.

Was der eine als schwer empfindet, fällt dem anderen leicht.

Und so kann ich nur davon sprechen, was mir persönlich schwer fiel.

Die letzten zwei Jahre

Seit Anfang 2015 hat sich in meinem Leben einiges geändert.

Ich werde das nur oberflächlich zusammenfassen, weil ich der Meinung bin, dass vieles davon in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hat.

In diesen zwei Jahren ist die Ehe zwischen meiner Frau und mir gescheitert.

Eine der Folgen war, dass ich für etwa ein halbes Jahr wieder bei meinem Eltern gewohnt habe.

Das war für keinen der Beteiligten eine einfache oder gar angenehme Situation.

Letztes Jahr im Adventskalender habe ich bereits geschrieben, dass ich ein emotionaler Mensch bin.

Und Emotionen haben in dieser ganzen Zeit wieder eine zentrale Rolle in meinem Leben eingenommen.

Ich habe gelernt sie anders anzunehmen und auch anders mit ihnen umzugehen.

Das ändert natürlich nichts an der Achterbahn, die sie befahren haben.

Dieser Prozess des Umbruchs ist immer noch im Gange.

Ziele sind gesetzt, Pläne sind gemacht, die Bürokratie geht ihren Gang.

Und mein Herz sagt mir, dass all das – so steinig der Weg auch war bzw. ist – schon jetzt Früchte trägt.

Ich habe mich weiterentwickelt und dazugelernt; meinen Weg gefunden und bin dabei ihn zu beschreiten.

Was hat mir geholfen?

Nun, ich denke, das, was immer hilft, ist es einen Fuß vor den anderen zu setzen. – Sowohl physisch als auch psychisch.

Nicht immer hat man die Kraft dazu und mich beschämt es, wenn mir Menschen sozusagen dazu gratulieren.

Denn der Punkt ist, dass ich, so wie ich hier stehe, allein aus eigener Kraft nicht stehen würde.

Viele Menschen haben dazu beigetragen und mir die Hand gereicht.

„Wartet! Leute, das hört sich alles toll an, wenn ihr das so erzählt. Aber tatsächlich war das meiste nur Glück. Die Hälfte der Zeit wusste ich kaum was ich mache, und fast immer hatte ich Hilfe.“Harry Potter (Harry Potter und der Orden des Phönix)

Meine Eltern, meine Geschwister, meine Freunde.

Sie alle haben zu mir gestanden, mich unterstützt und mich auf Kurs gehalten.

Das war mit Sicherheit nicht immer leicht und ich bin ihnen allen zutiefst dankbar dafür!

Danke!

Jetzt wünsche ich Dir und Deinen Lieben einen schönen und besinnlichen vierten Advent.

Und ich schließe mit einem Zitat mit dem vulkanischen Gruß vorweg: „Lebe lang und in Frieden“!

„Ich war und werde es immer sein: ihr Freund!“Mr. Spock (Star Trek)

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Comic-Bild Gregor

Über den Autor

Ich bin Fachinformatiker, Berliner und ganz offensichtlich ein verrückter Blogger. Je nachdem überwiegt das ein oder andere.

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